Die virtuelle dimension : architektur, subjektivität und cyberspace

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2001

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bóhlau WIen Köln Weimar

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Die SchaupJaae, an denen sich unser Leben entfahet, sind durch eine Proliferation von visuellen Ausdrucksformen geprägt. Es findet immer mehr an geteilten, simulierten und multiplen Orten statt: auf Bildschirmen, in Überwachungskameras, mittels Informationssystemen und Webcams. Unser Verhältnis zu Bildern wird so zu einem zentralen Teil unserer Existenz: Wir sehen Bilder nicht nur, sondern wir leben in ihnen. Bilder repräsentieren nicht nur einen '[eil unserer Wirklichkeit, sondern konstruieren die Dimensionen, in denen wir uns in Beziehung zu Bildern befinden wollen. Bilder stehen damit in einem besonderen Verhältnis zu unseren Wilnschen, Idealen und Identitaten. Wir agieren nicht vor der Kamera, sondern zu Ihr, erforschen ilber hochtechl1lslerte Apparate unsere von ihnen aufgezeichnete Vergangenheit und finden uns in einer Vielzahl von elektronischen Formaten wieder. Mit so unterschiedlichen Instrumenten wie Satellitenbildern aus dem All auf der einen Seite oder mediLinischen Aufnahmen des Körperinneren auf der anderen Seite bewegen wir uns heute in Maßstabsbereiche und Perspektiven vor, die noch vor kurzem als unsichtbar galten. Der Bereich des Visuellen hat sich dabei nicht nur geweitet, sondern eine neue Form von Omniund Telepra~enz aufgetan, Aufgrund der rapiden Zunahme und optischen Verfeinerung von digitalen Techniken der BIldproduktion gibt es kaum einen vor der visuellen Eroberung geschlitzten Aspekt unseres Daseins mehr: Über Bilder sind wir in allen Zeiten und an allen Orten vorhanden.

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Virtuelle dimension, Architektur, Subjektivität und cyberspace

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